Kategorie D
Eine junge Frau findet einen geheimnisvollen Beutel. Aus ihm lässt sich alles herbeizaubern, was das Herz begehrt. Ihr ist jedoch nicht bewusst, dass die gewünschten Dinge gleichzeitig an einem anderen Ort verschwinden müssen.
Jurybegründung
Mit viel Charme und frechem Witz entwirft dieser stilsichere Stop-Motion-Film in knapp sechs Minuten ein ganzes Universum von Girl meets Boy - and Bear -, das Cinderella mit Hans im Glück verquickt und beweist, dass Mädchen nicht auf den Märchenprinzen warten müssen, sondern ihn selber aus dem Sack zaubern können.
Hinter den Kulissen ist vor den Kulissen in diesem kurzen, aber fundierten Kammerspiel mit drei Pissoirs und drei Figuren, die alle ein bittersüsses Spiel treiben.
Paititi est la cité perdue où les Incas auraient fui durant la Conquête espagnole. Paititi n'est pas une légende, comme je le pensais. Il murmure encore dans les montagnes péruviennes.
Une réunion Tupperware ennuyeuse. Quatre femmes bourgeoises et coincées. L'une d'entre elles ne se sent pas à sa place et s'ennuie fortement. Soudainement, l'ambiance va se métamorphoser laissant place à un univers complètement déjanté...
Zwei Nachbarn entwickeln über die Grenzen ihrer Balkone hinweg eine zaghafte Freundschaft.
Ihre einzigen Kommunikationsmittel sind Papierflugzeuge; der enge Raum wird zur Startbahn einer Geschichte.
Die friedliche Gemeinde Riehen wird Nacht für Nacht von einer Bestie heimgesucht: Dem Feuerteufel von Riehen. Doch was sind seine Gründe für die Brandstiftungen und welches Ziel will er damit erreichen?
Bei einem schlechten Film haben die Zuschauer die Möglichkeit, den Saal zu verlassen, den Film durchzusitzen oder ihrem Unmut Luft zu machen. Der Schauspieler bekommt von all dem glücklicherweise nichts mit – doch was wäre, wenn doch?
Jurybegründung
Diese kleine Hommage an Woody Allens "Purple Rose of Cairo" gewinnt dem Vorbild einen neuen Dreh ab, indem der Bruch der Illusion nicht den Filmfiguren gilt, sondern deren Darstellern. Das Triviale prallt auf das Unmögliche - Stefan Gubsers brave Faust trifft uns endlich voll in die Fresse.
Stille an einem Punkt der Entscheidung zwischen gut und böse. FNG versucht ohne Worte, subtil den Zwiespalt einer Beziehung und der Befreiung dessen, aus der Gefangenschaft des schlechten Gewissens aufzuzeigen.
Durch das Öffnen einer heiligen Büchse eroberte einst das Schlechte (Trägheit, Habgier, Völlerei, Neid, Zorn, Wollust, Hochmut) die Welt.
Tausende Jahre später steht ein Mann kurz vor der Vollendung seines Lebenswerkes.
Jurybegründung
Atmosphärisch dicht, mit sorgfältiger Ausstattung und einer ganz eigenen Handschrift gestaltet der junge Filmemacher einen Abgesang auf eine selbstherrliche Figur, die sich anmaßt, über andere zu richten, und sich schließlich ihrem eigenen Schicksal ergibt. Eine intelligente und anregende Parabel, die Interpretationsraum eröffnet.
Das Musikvideo thematisiert engagiert die schweizerische Asylpolitik. Kim Bollag interpretiert mit Text, Stimme und Mimik symbolisch das Einzelschicksal einer flüchtenden Frau.
Ein verlassener Bahnhof. Ein Mann, der einen wichtigen Termin hat, wartet auf den Zug. Da er zu früh dran ist, setzt er sich auf die Bank und nickt ein. Es beginnt ein schrecklicher Albtraum. Doch ist es wirklich nur ein Traum?
Haben Sie sich schon mal gefragt, wer vor Ihnen im Hotelbett geschlafen hat? Monsieur Du Lit wird Ihnen erzählen auf was Sie sich beim nächsten Hotelbesuch gefasst machen müssen. Kurz und schmerzlos. Gute Nacht.
Jurybegründung
Monsieur Du Lit ist eine humorvolle Geschichte, die aus einer aussergewöhnlichen Perspektive erzählt wird. Die verbindet geschickt vier Charaktere und deren Schicksale. Die Frische und Komik des Films wird mit passender Musik untermalt. Monsieur Du Lit ist in sich sehr stimmig, unterhaltsam und hat uns sowohl von der Idee als auch vom Handwerk überzeugt.



