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Kategorie B
Donnerstag, 11. März 2010, 19:00–22:00 Uhr
Das Thema „WANTED – What I want, what you want, what we need“ handelt von Nachhaltiger Entwicklung und sozialer Gerechtigkeit. Es ist als weltweites Projekt geplant, mit einem Austausch der Videos unter Jugendlichen, organisiert vom BaKaFORUM.
Die Jugendlichen haben mit Unterstützung der Stiftung myclimate (Klimaschutz), der Erklärung von Bern (Handys und Kleider) oder der Helvetas (verstecktes Wasser) einzelne Themen herausgearbeitet und verfilmt. Entstanden sind Geschichten, Dokumentationen und Clips, welche die Lebenswelt der Jugendlichen und ihre Haltung zum Thema WANTED aufzeigen.
Mit Ausnahme des Films WHAT I WANT... sind alle Filme in den durch die Schweizer Jugendfilmtage organisierten Workshops entstanden. Die Durchführung der Workshops und die Herstellung der Filme sind nur dank grosszügiger Unterstützung möglich. Wir danken den aufgeführten Organisationen und Stiftungen ganz herzlich für ihr Engagement:
Hauptförderung durch die Stiftung Mercator Schweiz
Unterstützt durch die Avina Stiftung, Ria & Arthur Dietschweiler Stiftung, Familien-Vontobel-Stiftung und SWISSLOS Kt. Aargau.
Interviews mit Passanten gehen der Frage nach, wie viel verstecktes Wasser in einer Jeans steckt.
What we need is that we’d come together and shake hands - like friends.
Für die Komposition, ihre musikalische Integration und szenische Umsetzung. Spass und Enthusiasmus der Darstellerinnen und Darsteller werden musikalisch ideal und sehr wirkungsvoll verdichtet.
An einem Kongress treffen Umweltaktivisten auf Weltpolitiker. Ein heftiger Streit entbrennt, der sich auf die ganze Welt ausdehnt. Hat Herr oder Frau Fragezeichen eine Lösung bereit?
Wie wäre es, wenn wir plötzlich auf der dunklen Seite der Armut stehen würden, keinen Respekt bekämen und nicht einmal so viel Wert wären wie ein defekter PC?
Dort schuften sie sich zu Tode und hier leben wir im Überfluss.
This is the story of two homeless teenagers with nowhere to go in search of money and a warm place to stay. When two strangers allow them to stay at their place, their lives change radically. Everything seems to be okay until they meet the neighbor.
50090 – eine Zahl, eine Summe, ein Symbol. Eine Wohngemeinschaft bekommt sprichwörtlich die Auswirkungen virtuellen Wassers am eigenen Leib zu spüren.
Der direkte Bezug von Konsumprodukten zur Menge des bei ihrer Herstellung verbrauchten Wassers wird überraschend und eindrücklich visualisiert. Die Filmemacherinnen haben es geschafft, die komplexe Themenvorgabe "Nachhaltige Entwicklung" nicht nur zu erfüllen und die Problematik aus dem eigenen Alltag heraus sichtbar zu machen, sie unterlaufen die Vorgabe zugleich mit Humor und unbändiger Energie.
Ein Mädchen ist vertieft in die Welt, die es sich im Sandkasten erschafft. "Gedankenlose Eindringlinge" zerstören nach und nach die Idylle. Ohne dass jemand dies so wollte, geht innert kurzer Zeit eine ganze Welt kaputt. Und das Mädchen?
Vicki wünscht sich eine Jeans auf den Geburtstag, obwohl ihr Schrank schon voll davon ist. Ihre Kolleginnen überlegen sich ein sinnvolleres Geschenk.
Die Filmemacherinnen inszenieren die Fragen rund um Nachhaltigkeit, Privilegiertheit und die bewusste Auseinandersetzung damit direkt aus ihrem Alltag heraus. Das natürliche, energiegeladene Spiel der jungen Darstellerinnen verdrängt dabei auch technische Mängel, etwa beim Ton, und unterfüttert die zum Teil plakativ inszenierte Bewusstseinsbildung mit dokumentarischem Realismus. Zudem führt die mit knappen Andeutungen inszenierte Liebesgeschichte zu einem emotional tragenden Schluss.
Zwischen zwei Jugendgruppen kommt es zum Streit wegen eines Stammplatzes, der mit Abfall übersät worden ist. Sie lösen den Konflikt mit einem Tanz-Battle.
Eine neue Eiszeit legt ihre Kälte über die Welt. In den Gassen von New York wächst das Eis und so allmählich nehmen die Mammuts die Welt in ihren eisernen Griff.
Der mit einfachen Mitteln verblüffend effizient gestaltete Animationsfilm verkürzt die aus dem ganz grossen Katastrophenkino bekannte Vision einer neuen Eiszeit auf unter drei Minuten und lässt dabei verschmitzt offen, ob die Wiederauferstehung und nachfolgende Weltherrschaft der
Mammuts tatsächlich das schlimmste aller Szenarien darstellt.